InnenLeben

Wir wünschen euch dabei
ganz viel Erfolg und gaaaanz viel Durchhaltevermögen
und freuen uns, wenn wir euch vor Ort wiedersehen!
wünscht das Redaktionsteam des OWG.magazins!
Einen guten Start ins Jahr 2021 und v. a. viiiiiiieeel Gesundheit
!

Jahresabschluss mit Herrn Dr. Neuberger

Ein Jahr voller Herausforderungen liegt hinter uns, ein Jahr voller Unsicherheiten liegt vor uns. Anlass für das OWG.magazin nochmal mit Herrn Dr. Neuberger das Gespräch zu suchen…

„(Ge-)Laufen für eine bessere Welt“ – Spendenübergabe des „Sponsored Walk“ 2020

Foto: Florian Disque
Personen auf dem Foto von links nach rechts:
Ulrike Lenhard (Organisatorin), Annalena Uelhoff (Stammkursprecherin 11a), Fabienne Knoll (Schülersprecherin 2020/21), Leon Kustes (Schülersprecher 2020/21), Marlene Germann (Schülersprecherin 2019/20), Holger Ryseck (Organisator, Stammkursleiter 11a), Lara Tassel (Schülersprecherin 2019/20), Stefan Waechter (Kontaktlehrer Partnerschule Ruanda)

[… ] In einem sehr kleinen Rahmen wurden dann am vermeintlich letzten Schulpräsenztag des Jahres am vergangenen Dienstag, dem 15. Dezember, lediglich in Anwesenheit der Klassensprecherinnen und Klassensprecher die Schecks symbolisch an die SV-Vertreterinnen und -Vertretern überreicht. Erstmals konnten die Vertreter der bespendeten Organisation ihren Dank den Schülerinnen und Schülern gegenüber nicht direkt übermitteln.

Dem Aufruf Spenden zu sammeln, waren die OWG-Schüler September in besonderem Maße gefolgt: So konnte die Schallmauer von über 15.000 € zum ersten Male überhaupt durchbrochen werden. Ein fantastisches überragendes Ergebnis, dass die langjährigen Organisatoren Ulrike Lenhard und Holger Ryseck den OWG-lern verkünden konnten. Der Stammkurs 11a brachte es dabei auf die überragende Summe von durchschnittlich über 83,- € pro Person und wurde dafür vom Verein der Freunde und Förderer am OWG mit einen Gutschein für ein Pizzaessen bedacht. Ein großer Dank gilt allen Sponsorinnen und Sponsoren, die den großartigen Erfolg des 23. Sponsored Walks möglich gemacht haben. Die Partnerschule des OWG in Ruanda, die Ecole Secondaire de Kabirizi, erhielt einen Betrag von 3.500 €, ebenso wie die Julina Memorial School for the Deaf (Julina Memorial Schule für gehörlose Kinder) in Uganda. Die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland e.V. in Homburg wurde mit 2.500 € bedacht, für die „Kinderhilfe Philippinen Pirmasens e.V.“ der Stiftung ERDA konnten zum wiederholten Male 5.000 € an den sich seit vielen Jahren für dieses Hilfsprojekt einsetzenden Dahner Mitsch Schreiner überreicht werden. Der Rest der erlaufenen Gelder ist für kleinere Projekte gedacht und verbleibt zunächst beim OWG, denn auch in der hiesigen Region viele Menschen, die Hilfe auch einmal recht kurzfristig benötigen.

Im Mai 2021 soll ein weiteres Mal dieses so wirkungsvolles Projekt Sponsored Walk gemeinsam angegangen werden – hoffentlich dann auch wieder mit einem begleitenden Schulfest [… ]

(Quelle: Aktuelle Pressemitteilung von Holger Ryseck)

Treffen der AG „OWG-Studio“ am 29.09.2020!

An alle, die sich für Film- und Tontechnik interessieren, die gerne kurze Filme drehen und die Schulgemeinschaft medial über die neusten Entwicklungen informieren möchten: Kommt zum Treffen mit Dr. Schneider und Frau Breitsch am Dienstag, den 29.09.2020, in der 10. Stunde (ab 15:10) im OWG-Studio im Turm!

Wir freuen uns auf euch!

„Sponsored Walk“ 2020 am OWG

Am Mittwoch, 16. September 2020, führte das Otfried-von-Weißenburg-Gymnasium Dahn bereits zum 23. Mal seinen „Sponsored Walk“ durch.

Coronabedingt konnte der Sponsored Walk in diesem Jahr nur in veränderter Form numehr erst im Frühherbst durchgeführt werden. Es wurden keine Runden gelaufen, sondern die einzelnen Klassen wanderten gemeinsam zwischen 6 – 10 km in einem größeren Umkreis des Schulzentrums. 

Leider konnte in diesem Jahr ausnahmsweise auch kein begleitendes Schulfest stattfinden.

Die erlaufenen Spenden konnten aber noch vor den Herbstferien wie in den vergangenen Jahren insbesondere an unsere Partnerschule in Ruanda, die Julina Memorial School für gehörlose Kinder in Uganda sowie über den Dahner Mitsch Schreiner an die Kinderhilfe Philippinen e.V. weitergegeben werden.

Wie wir von den von uns seit vielen Jahren unterstützten Organisationen erfahren mussten, ist die finanzielle Situation für die Kinder auch in diesen Ländern derzeit besonders angespannt. Daher sind sie um so mehr auf unsere Hilfe angewiesen.

Die Schülerinnen und Schüler suchten in den Wochen vor dem Spendenlauf Sponsoren, die dann einen vorab vereinbarten Festbetrag spendeten. Dabei kam ein erstaunlicher Betrag zusammen, der den Kindern in Ruanda, Uganda und auf den Philippinen zugutekommen wird!

Wir danken allen Sponsoren, unseren Läuferinnen und Läufern und besonders den Organisatoren Holger Ryseck und Ulrike Lenhard!

In ordentlichem Tempo ging es bergauf….
… und bergab.
Nicht wenige Gruppen wanderten um oder durch die Dahn umgebenden Dörfer.
Ein beliebtes Ziel zur Einkehr: der Bärenbrunnerhof samt Viehbestand als Attraktion.

Aus gegebenem Anlass: Sollte es weiterhin Wandertage an Schulen geben?

von Juliana Horn (8b)

An Schulen gibt es mindestens einmal im Jahr einen Wandertag, so wie bei uns am 16.09.2020. Obwohl die meisten Schülerinnen und Schüler das Wandern erst mal langweilig und überflüssig finden, sind sie sehr wichtig. Die Jugendlichen meinen, die einzigen, die an einem Wandertag Spaß hätten, seien die Lehrer. Die Schülerinnen und Schüler aber, die gezwungen würden, durch die Wälder zu marschieren, könnten gar kein Interesse dafür entwickeln. Trotz dieser negativen Einstellung nicht weniger Schülerinnen und Schüler gibt es viele Gründe dafür, regelmäßige Wandertage zu machen.

Einer hiervon ist, dass durch Wandern die Gesundheit der Jugendlichen, besonders Herz und Lunge gestärkt werden, denn bei der Bewegung schlägt das Herz schneller und der Puls erhöht sich. Durch den schnelleren Herzschlag zieht auch die Lunge mehr Luft ein und mehr sauerstoffreiches Blut wird schneller durch den Körper gepumpt. Von diesem Prozess profitieren dann auch die Muskeln.

Zwar erscheint es vielen unwilligen Schülerinnen und Schüler umso schlimmer, wenn es am Wandertag noch regnet und die Lehrer trotzdem darauf bestehen loszuziehen. Aber auch hierin liegt etwas Gutes und die Gesundheit Förderndes: Die Abwehrkräfte der Jugendlichen werden nämlich gestärkt. Zudem kann man noch eine weitere Jacke anziehen und den Zwiebel-Look an die Wetterverhältnisse anpassen.

Ein weiterer Grund für Wandertage ist der verbesserte Gleichgewichtssinn: Denn oftmals läuft man auf eine Burg oder einen Felsen. Während man am Anfang noch unsicher torkelt, wird man mit der Zeit immer sicherer, was unebenes Gelände betrifft. Diesen Zuwachs an motorischen Fähigkeiten kann man dann auch in anderen Lebensbereichen anwenden.

Darüber hinaus ist Stress ein Bestandteil der Schule. Durch viel Stress wird die Leistungsfähigkeit der Lernenden beeinträchtigt und sie können nicht ihr volles Potential ausschöpfen. Wandern aber reduziert diesen. Das liegt nicht nur an dem hohen Sauerstoffgehalt im Wald, sondern auch an der Farbe Grün, welche eine beruhigende Wirkung auf Gehirn und Geist hat. Wandertage bieten also Erholung vom Schulstress und geben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Kräfte erneut zu sammeln.

Zudem kann sogar Mobbing, welches in Schulen leider oft ein Thema darstellt, mit Hilfe von Wandern aus der Welt geschafft werden. Beim Wandern nämlich setzt sich die ganze Klasse ein Ziel und man erreicht dieses zusammen. Der Einzelne kann dann nicht in der Hälfte sagen: „Ich schaffe das nicht mehr!“. Das gute Gefühl, ein Ziel durch Durchhalten zu erreichen, kann jeder Einzelne dann auf das schulische Leben übertragen und die Klassengemeinschaft profitiert von einem Tag, an dem man nicht nur mit dem Sitznachbarn herumhängt, sondern die Gruppe sich mischt.

Am wichtigsten ist aber, dass die Konzentration gefördert wird. In der Schule wird von den Schülerinnen und Schülern verlangt, immer konzentriert zu sein, um im Unterricht mitzukommen. Auch dieser Aspekt wird durch das Wandern in der Natur gefördert. Wenn man zum Beispiel auf dem Weg zu einer Burg ist, welche auf einem hohen Berg liegt, muss man ständig aufpassen, wo man hintritt. Ein falscher Schritt und man würde in die Tiefe stürzen. Die Konzentration, die hierbei trainiert wird, kann den Schülerinnen und Schülern auch in schulischen Situationen helfen.

Ihr seht also: Es gibt sehr viele Gründe, die für regelmäßige Wandertage an Schulen sprechen. Es bleibt aber der oben angesprochene Unwille der Schülerinnen und Schüler. Daher muss man sich die Frage stellen: Wie kann man Wandertage für die Jugendlichen attraktiver machen? Die erste Idee, um auch Spaß für die Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, ist, vorher abzustimmen, wohin man läuft. Denn wenn am Ende einer Wanderung ein schönes Ziel, wie ein Vergnügungspark oder Schwimmbad, steht, dann hat man viel mehr Lust und nimmt eine Wanderung in Kauf. So hoffe ich, dass noch mehr Jugendliche den Sinn von Wandertagen erkennen und auch Lust bekommen, öfters wandern zu gehen.

Unsere Neuen 🙂

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Frau Boes (Mathematik und Sport)
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Frau Breitsch (Deutsch, Latein und Geschichte)
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Frau Kebir (Deutsch und Englisch)

News von der Imker-AG:

Was heißt denn „Honig ernten, schleudern und Co.“ ?

Honig „ernten“ klingt im ersten Moment vielleicht ein bisschen komisch, es handelt sich doch nicht um Obst oder Gemüse… Aber als Imkerinnen und Imker arbeiten wir als Landwirte u. a. mit dem Ziel Honig zu erwirtschaften bzw. diesen zu ernten. Welche Arbeiten alles getan werden müssen, um Honig — wie wir ihn kennen — im Glas kaufen zu können, haben wir euch im Folgenden mal zusammengestellt…

VOR-Arbeiten:

Bevor wir den Honig schleudern können, muss er erstmal geerntet werden. Dazu müssen die Bienen raus aus den Honigräumen. Dazu gibt es ein tolles Hilfsmittel: die sog. „Bienenflucht“. Das ist ein rundes Plastikteil mit Löchern und einem gewundenen Gang. Die Bienen in den Honigräumen können es nur in einer Richtung, und zwar nach unten in den Brutraum, passieren. Durch diese Absperrung dringen die Pheromone der Königin nicht mehr bis in die Honigräume vor, weshalb alle Arbeiter-Bienen nach unten drängen.

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„Bienenflucht“

Am Tag vor dem geplanten Schleudertermin trennen wir also Brut- und Honigräume mit einem Deckel, in den zwei solcher Bienenfluchten eingepasst sind. Beim Schichtwechsel können die Arbeiter-Bienen, die im Honigraum arbeiten zwar raus, aber die nächste Schicht kommt nicht rein.

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Zwei unserer Jung-Imker beim Entdeckeln von Waben

Am nächsten Tag sind dann nur noch die besonders strebsamen Bienen drin, die durchgearbeitet haben. Diese pusten wir dann mit einer Art kleiner Laubbläser von den Waben. Wenn man wirklich keine Bienen mit in den Schleuderraum nehmen will, muss man sorgfältig arbeiten. Bei drei Bienenvölkern dauert diese Prozedur in etwa eine Stunde. Die bienenfreien Honigräume tragen wir dann zum Schleuderraum, bei uns der Bio-Fachsaal, den wir ganz mit Kartons ausgelegt haben, damit man danach nicht am Boden festklebt. 🙂

Das — eigentliche — HONIG-SCHLEUDERN:

Was braucht man denn alles zum Schleudern von Honig?

  • Entdeckelungsgeschirr bestehend aus einer Entdeckelungswanne, einem Sieb und einem Aufsatz für die Waben
  • Endeckelungsgabel
  • Gestell und Abtropftablett zum Lagern der entdeckelten Honigwaben
  • Honigschleuder
  • ausreichend Honigeimer
  • Siebe
  • ganz wichtig: viele fleißige (Jung-)Imkerinnen und –imker!

Waben entdeckeln und schleudern:

Alle Honigwaben müssen vor dem Schleudern entdeckelt werden. Das ist, wie alles was mit der Honigernte zu tun hat, eine klebrige Angelegenheit, macht aber viel Spaß. Nach ein paar Fehlversuchen hat man heraus, wie man die Endeckelungsgabel am besten hält und über die Waben führt, ohne diese zu zerstören. Denn das Ziel ist es, nur die Deckel von den Honigwaben abzuheben. Insgesamt dauert so ein Schleudertag den ganzen Tag. Wir haben ungefähr gegen acht Uhr morgens mit der Honigernte begonnen und waren gegen 16.00 Uhr fertig.

Frischer „Sommerblüten-Honig“

In unsere Schleuder passen vier Rähmchen, die von jeder Seite leer geschleudert werden müssen. Wir lassen den geschleuderten Honig durch ein Sieb direkt in die 25-Liter-Eimer laufen. Die großen Wachsreste bleiben dann im Sieb hängen. Das Sieb setzt sich leider nach einer Weile mit Wachs zu und muss dann von diesem befreit werden. Ist ein Honigeimer voll, verschließen wir ihn luftdicht und füllen einen neuen. Natürlich muss der erste Honig, der aus der Schleuder läuft, sofort von allen getestet werden. Wir haben ihn alle für sehr gut“ befunden, an Unterzucker haben wir an dem Tag also nicht gelitten, was bei den anstrengenden Arbeiten auch wirklich von Vorteil ist. 🙂

NACH-Arbeiten:

Alles wieder reinigen…

Schleuder, Schleuderzubehör und z. T. auch der Bio-Raum waren trotz unserem vorsichtigen Arbeiten am Ende des Tages doch ziemlich klebrig…  Wir bildeten also Putz-Teams und befreiten alle Geräte mit kaltem Wasser und durch Einsatz unserer Muskelkraft.

Die ausgeschleuderten Honigräume haben wir direkt wieder auf unsere Bienenbeuten aufgesetzt. Die Bienen säubern die Waben nämlich von Honigresten, reparieren durch das Entdeckeln und Schleudern verursachte Schäden an den Waben und bereiten sie so für ihren Einsatz bei der nächsten Tracht vor.

 Noch ein kleiner Ausblick: Wie kommt der Honig jetzt ins Glas?

Nach dem Schleudern ist vor dem Abfüllen des Honigs. Bis dahin darf der Honig aber erstmal ein paar Tage in den Eimern kühl, trocken und möglichst dunkel ruhen. Dann wird er durch ein noch feineres Sieb gegeben und kann dann in Gläser abgefüllt werden.

Unser Fazit der Honig-Ernte:

… Alles in allem war unser „Schleudertag“ also ziemlich arbeitsaufwendig, auch wir haben uns am Ende des Tages ziemlich „geschleudert“ gefühlt und waren froh, am nächsten Tag ein bisschen ausspannen zu können…

Doch unsere Arbeit hat sich gelohnt: Wir haben ca. 65 Kilogramm leckeren (er wurde von uns bereits ausgiebig getestet) „Sommerblüten-Honig“ – basierend auf den Blüten von verschiedenen Beerensorten, Linden und Kastanien und auch Honig-Tau – erwirtschaftet!

Vielen herzlichen Dank nochmals an unsere fleißigen Jung-Imkerinnen und –Imker!

Welcome back!

Wir – eure Lehrerinnen und Lehrer – begrüßen Euch ganz herzlich zum neuen Schuljahr 2020/21!

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